Kleine Zeitchronik für die Ev. Kirchengemeinde
Albrechtsdorf mit den zugehörigen Ortschaften

 

1335 Gründung von Albrechtsdorf als deutsches Bauerndorf
1335/62 Albrechtsdorf wird adliges, gutsuntertäniges Dorf
1347 Erste Erwähnung Tappelkeims als kölmisches Gut “ Tapelkeym “
1350/79 Gründung von Bartelsdorf ( “ Bertholdesdorf “) als untertäniges Bauerndorf privater Grundherren
1352/62 Entstehung der Ordenskirche in Albrechtsdorf
1354 Erste Erwähnung Bandels als prußischer Edelsitz “ Bandelen “
1362 Gut Bandels wird dem Prußen Santunge verliehen
1414 Schwere Kriegsschäden nach dem Poleneinfall in Albrechtsdorf u. Bandels
1424 Erste Erwähnung Marguhnens als prußische Siedlung “ Mergunen “
1454/66 Verwüstungen und Plünderungen in den Orten während des Bürgerkrieges, dem sog. “ Ständekrieg “
1520/21 Völlige Vernichtung Marguhnens im “ Reiterkrieg “
1520 Melchior von Kreytzen auf Gr. Peisten erwarb Teile von Albrechtsdorf
um 1523 Reformation nahm in Albrechtsdorf ihren Anfang
1577 Neubesiedlung von Marguhnen durch Simon Dittrich
1583 Albrecht von Kreytzen erwirbt von Familie Aulack weitere Ländereien in Albrechtsdorf
1600 Ganz Albrechtsdorf mit dem Kirchenpatronat im Besitz der Familie von
Kreytzen auf Gr. Peisten
ab 1610 Ausbruch der Pest mit vielen Opfern im Kirchspiel
1638 Verpfändung von Albrechtsdorf an die Herren von Lehndorff
1695 Wolf und Achatius von Kreytzen werden Herren über Albrechtsdorf
um 1720 Einrichtung der Schule in Albrechtsdorf
1754 Erste bekannte schriftliche Erwähnung
1755 Neubau der Schule in Albrechtsdorf
1794 Lehnsherr Erdmann F.A von Kreytzen hebt Erbuntertänigkeit für seine
Dörfer auf
1807 Schlacht bei Pr. Eylau, Preußen und Russen gegen die Franzosen unter
Kaiser Napoleon. Kein Sieg Napoleons
1807 Hohe Sterblichkeit im Kirchspiel durch von franz. Truppen eingeschleppte Ruhrepedimie
um 1807 Einrichtung der Schule in Tappelkeim
1819 Gründung des Kreises Pr. Eylau
1858 Gründung der baptistischen Gemeinde in Albrechtsdorf
1864 Bau der Kapelle und des Predigerhauses für die baptistischen Gemeinde
1874 Einführung des Königlich Preußischen Standesamtes Albrechtsdorf
1885 Neubau der Schule in Albrechtsdorf
1897 Gründung des Kriegervereins Albrechtsdorf
1912 Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Albrechtsdorf
1914 Mobilmachung am 01.Aug., Einberufung von 12 Reservisten des Kirchspiels
1928 Bildung der Gemeinde Albrechtsdorf, der Gemeinde Bandels-Sand mit den Ortsteilen Kobbelbude und Suiken und der Gemeinde Bartelsdorf mit den Ortsteilen Marguhnen und Tappelkeim
1929 Verkauf des Gutes Bartelsdorf mit dem Vorwerk in Marguhnen an die
“ Gemeinnützige Siedlungs-Gesellschaft Ostbund “
1935 Feier zum 600-jährigen Bestehen von Albrechtsdorf
Febr. 1945 Schwere Verluste und Besetzung der Orte durch russische Truppen
1945 Teilung des Kreisgebietes in den nördlichen sowjetrussischen und südlichen polnischen Besatzungsteil
1946/47 Vertreibung der letzten deutschen Bewohner aus dem Kirchspiel
15.12.1946 Abtransport aller Bewohner am ab Heilsberg